Neues Fotobuchprojekt von Matthias Leupold mit inszenierten Fotografien über eine Jugendzeit in der DDR.

Das Ziel dieser Kampagne ist die Veröffentlichung des Foto- und Essaybuchs: "Aus dem Gruppenbuch der Christiane P." von Matthias Leupold.  Das gesamte auf der Crowdfunding Plattform kickstarter eingesammelte Geld ist ausschließlich zur Deckung der Produktionskosten dieses Buches bestimmt. Die Kampagne startet am 11.04.2022

 

  • Verlag: PHOTO EDITION BERLIN
  • Buchblockformat: 216 x 325 mm Hochformat*
  • Bucheinband: Hardcover mit 120 Seiten und ca. 60 Fotografien (farbe und schwarz-Weiß)
  • Auflage: Limitierte Auflage von 1000 Exemplaren
  • Preis: 34 Euro

*Das Fotobuch wird in Tschechien umweltfreundlich gedruckt und im Sommer 2022 im Buchhandel erscheinen, sofern diese Crowdfunding-Kampagne erfolgreich war. 

AUS DEM GRUPPENBUCH DER CHRISTIANE P.

Ausgehend von Matthias Leupolds persönlicher Biografie hat er sich in einer neuen Serie inszenierter Fotografien "Aus dem Gruppenbuch der Christiane P." der Frage gewidmet, mit welchen statischen und bewegten Schlüsselbildern die DDR heute und insbesondere seine Jugendzeit in den siebziger Jahren in Berlin-Prenzlauer Berg beschrieben werden kann. Das Gruppenbuch seiner Schulfreundin Christiane P.  und ihre Aufzeichnungen bilden die Matrix der Fotografien und ihrer Protagonist: innen. Ihr fiel das Formulieren leicht und sie hatte eine schöne Schreibschrift. Als gewählte Gruppenratsvorsitzende und Schriftführerin, betreute sie jahrelang das Gruppenbuch seiner Klasse in der Anton-Saefkow-Schule. Mit Hilfe dieser authentischen Aufzeichnungen, gelang es Matthias Leupold auch seine Erinnerungen an diese Zeit wieder zu beleben - und so ein fast vergessenes, kollektives Bild dieser Zeit zu zeichnen.

 

„Jede Epoche hat einen toten Winkel, der sie das Lächerliche ihres Treibens, das Zeitverhaftete, das unfreiwillig Komische nicht sehen lässt. Matthias Leupold hat die Begabung, das Stativ seiner Kamera in eben jenen toten Winkel zu stellen und all das Übertriebene, Verrutschte und Verunglückte, ja vielleicht Verlogene zu zeigen, das dazumal den Zeitgenossen verborgen blieb....“.

 

Karl Corino